Immobilie bewerten in Basel: Tipps für Eigentümer

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, stellt sich unweigerlich die Frage: Was ist mein Haus oder meine Wohnung wert?

Die fundierte Immobilienbewertung ist der erste und entscheidende Schritt im Verkaufsprozess. Doch nicht jede Bewertung ist gleich aussagekräftig und nicht jeder ImmobilienmaklerIn arbeitet mit der nötigen Sorgfalt. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, welche Bewertungsmethoden es gibt und warum eine fundierte, objektive Einschätzung so wichtig ist.

 

Immobilienbewertung
ist mehr als nur eine Zahl

Eine aussagekräftige Bewertung berücksichtigt nicht nur den aktuellen Markt, sondern auch individuelle Faktoren einer Immobilie. Dazu gehören:

  • Ungenutzte Potenziale: z. B. eine Parzelle, welche noch nicht vollständig ausgenutzt ist, erkennen und den Wert beziffern
  • Dienstbarkeiten: Wohnrechte, Lasten oder Rechte, die den Wert beeinflussen
  • Baulicher Zustand: Sanierungsbedarf und Bauqualität
  • Einschätzung der Mieterträge: Bei Anlageimmobilien müssen die Mieterträge geprüft werden. Sind diese nachhaltig? Gibt es befristete Mieten? Wie hoch sind die aktuellen Leerstände? Und noch vieles mehr…

Ein ausgewiesener BewerterIn muss all diese Punkte erkennen können und korrekt in den Wert einbeziehen. Etwas, das keine reine Online-Bewertung leisten kann.

Bewertungsmethoden im Überblick

Viele Online-Portale oder Makler arbeiten ausschliesslich mit hedonischen Bewertungen, welche mittels verschiedenen Tools erstellt werden können. Diese basieren auf Vergleichswerten ähnlicher Immobilien. Obwohl der Immobilienmarkt sehr volantil ist, schaut dieses Bewertungsverfahrungen durch vergangene Transaktionen lediglich in die Vergangenheit und kann somit den aktuellen Markt oftmals nicht abbilden. Für eine seriöse Preisfindung reicht dies alleine oft nicht aus.

Ein erfahrener und zertifizierter BewerterIn weiss, welche Verfahren bei welchen Immobilien zum Einsatz kommen und kombiniert, falls nötig verschiedene Verfahren, etwa z.B.:

  • Substanzwertverfahren: Bewertung nach Bau- und Bodenwert
  • Residualwertverfahren: Besonders relevant bei Grundstücken mit Entwicklungspotenzial
  • Discounted Cashflow (DCF): Für Renditeobjekte, die laufende Einnahmen generieren

Nur durch die richtige Anwendung der Methoden für die jeweiligen Objekte entsteht ein realistisches und marktnahes Ergebnis.

Besichtigung ist Pflicht

Eine Immobilienbewertung ohne Besichtigung? Seriös ist das nicht.
Ein BewerterIn muss die Immobilie vor Ort sehen, den Zustand einschätzen können und Besonderheiten aufnehmen. Nur so kann ein BewerterIn die Bausubstanz, Bauqualität und weitere Faktoren wie Lage und Potenziale richtig einschätzen.

Vorsicht vor „Lockangeboten“

Leider nutzen manche MaklerInnen Bewertungen als Akquise-Instrument. Sie setzen bewusst zu hohe Immobilienpreise an, um Eigentümer als Kunden zu gewinnen. Die Folge:

  • Die Immobilie wird am Markt verbrannt
  • Nach einigen Monaten erfolgt eine Preissenkung
  • Am Ende verliert der Eigentümer Zeit, Geld und Nerven

Eine realistische Einschätzung mag manchmal nüchtern wirken. Sie ist jedoch langfristig der einzige Weg zu einem erfolgreichen Verkauf.

Auf Qualifikation achten

Bewerterinnen und Bewerter wissen viel über Architektur, Bau, sowie über ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Bewertung ist ein komplexes und vielfältiges Fachgebiet.

Da der Beruf Immobilienmakler nicht geschützt ist, hat nicht jeder, der Immobilien bewertet, die dafür nötige Ausbildung. Achten Sie daher auf:

  • ausgewiesene Aus- und Weiterbildungen wie z.B. CAS Immobilienbewerter oder eidg. dipl. ImmobilienbewerterIn
  • Erfahrung am lokalen Markt mit ausgewiesenen Referenzen
  • nachvollziehbare Bewertungsmethoden

Unser Anspruch bei Brunoni Martin AG

Wir verstehen uns als objektive und ausgewiesene Bewerterinnen. Unser Auftrag ist es, Ihre Immobilie realistisch einzuschätzen – transparent, nachvollziehbar und unabhängig. Nur so schaffen wir die Grundlage für einen erfolgreichen und fairen Immobilienverkauf.

Häufige Fragen zur Immobilienbewertung

Für eine umfassende Marktwertermittlung von Wohnimmobilien berechnen wir einen Unkostenbeitrag von CHF 450.00 (exkl. MWST). Entscheiden Sie sich anschliessend für eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Verkaufsauftrags, wird Ihnen dieser Betrag selbstverständlich vollumfänglich angerechnet.

Wünschen Sie eine Marktwertermittlung einer Anlageimmobilie? Unser ausgewiesenes Bewertungsteam berät Sie gerne persönlich und erstellt Ihnen ein Angebot.

Je nach Objekt und Bewertungsverfahren kann eine fundierte Bewertung wenige Tage bis mehrere Wochen dauern. Wichtig ist, dass immer eine Vor-Ort-Besichtigung erfolgt.

Eine grobe Einschätzung ist möglich, etwa über Online-Tools oder Vergleichswerte. Für eine rechtssichere und marktkonforme Bewertung ist jedoch ein erfahrener Experte unverzichtbar, besonders wenn Sie über einen Verkauf nachdenken.

Weil sie nur mit Durchschnittswerten arbeiten. Faktoren wie Ausbaupotenziale, Dienstbarkeiten, Renovierungsstau oder spezielle Lagen bleiben unberücksichtigt. Das führt oft zu unrealistischen Bandbreiten.

Das hängt vom Objekt ab:

  • Bei Einfamilienhäusern ist meist eine Kombination aus Substanzwert- und Vergleichswertverfahren sinnvoll
  • Bei Renditeobjekten oder Mehrfamilienhäusern wird häufig der Discounted Cashflow (DCF) oder Ertragswertverfahren eingesetzt
  • Grundstücke mit Entwicklungspotenzial sollten über das Residualwertverfahren betrachtet werden

Achten Sie auf Qualifikationen, Erfahrung und Transparenz. Ein seriöser Bewerter erklärt Ihnen genau, wie er auf den Wert kommt, und macht keine unrealistischen Versprechungen.

Möchten Sie Ihre Immobilie verkaufen und dabei gut beraten werden?

Lernen Sie uns persönlich kennen. Ihre Immobilie ist bei uns in guten Händen: Wir begleiten und beraten Sie persönlich und lösungsorientiert bei Ihren Immobilienangelegenheiten. Fundiert, zuverlässig und unkompliziert – das ist unser Versprechen an Sie.

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